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Fortbildung in Frankfurt

Dr. Elisabeth Pittschieler am MARA Workshop in Frankfurt

Zu meiner fundierten Ausbildung mit vielen zusätzlichen Stunden Fortbildung kommen immer wieder Fortbildungen zu neuen Themen – denn man hat ja bekanntlich nie ausgelernt. Deshalb war ich Mitte März 2018 auf einer Fortbildung in Frankfurt zum Thema „MARA Workshop“.

Die MARA Apparatur ist ein Gerät, das den Unterkiefer nach vorne bewegt. Aber wozu brauche ich das überhaupt und wann verwende ich es? Diese Fragen beantworte ich in diesem Beitrag.

Wenn der Unterkiefer zu weit hinten ist

Bei manchen Patienten ist der Unterkiefer im Vergleich zum Oberkiefer zu weit hinten. Um den Unterkiefer nach vorne zu bewegen, gibt es verschiedene Techniken und Mechaniken. Die klassische Technik, die viele Patienten mit Zahnspange schon kennen, ist das Einhängen von Gummiringerl zwischen oberer und unterer Zahnspange.

Die liebe Mitarbeit 🙂

Dazu braucht es viel Mitarbeit – wenn man nämlich nicht auf die benötigte Tragedauer der Gummiringerl kommt, wird es schwierig, das geplante Behandlungsergebnis zu erreichen.

Um von dieser Disziplin nicht mehr so abhängig zu sein, gibt es sogenannte „non-compliance“ Geräte. Diese haben mehrere Vorteile: Sie als Patient brauchen nicht ständig daran zu denken, Gummiringerl zu tragen, haben das Gerät, das den Unterkiefer nach vorne bewegt, permanent im Mund und ich als Behandler brauche „nur“ zu überprüfen, ob alles funktioniert und das Gerät nachaktivieren.

MARA

Nachdem ich schon seit 3 Jahren probiert habe, diesen speziellen Kurs in Frankfurt zu besuchen und es bisher jedes Mal terminlich zu knapp war, hat es heuer endlich geklappt.

 

MARA steht für „mandibular anterior repositioning appliance“, ist also einfach eine Abkürzung für die Wirkungsweise dieser Apparatur. Ich kenne die MARA Apparatur schon seit mehreren Jahren, da ein Kollege aus Deutschland, Dr. Stefan Blasius (er hat auch die Zusatzausbildung für neuromuskuläre Zahnheilkunde = Myozentrik) sie seit langem verwendet und auch den Kurs mit seinen Kollegen Dres. Gönner geleitet hat.

Warum MARA?

Je nach vorliegender Fehlstellung und wenn es für mich Sinn macht, plane ich den Einsatz einer MARA Apparatur. Die Vorteile in meinen Augen sind die „versteckte“ Lage im Mund, nämlich an den oberen und unteren Backenzähnen, die mögliche neuromuskuläre Repositionierung und die schrittweise Aktivierung. Natürlich brauche ich einen Zahntechniker meines Vertrauens, mit dem ich optimal zusammenarbeiten kann, denn wie bei allem gilt auch hier wieder: nur eine gute Zusammenarbeit im Team führt zu einem guten Ergebnis.

Wir freuen uns auf Sie!

Falls Sie oder Ihr Kind sich jetzt denken, dieses Thema mit dem Unterkiefer, der zu weit hinten liegt, trifft vielleicht auf Sie zu: kommen Sie doch gerne zu einem ersten Beratungstermin für eine Zahnspange in meiner Ordination vorbei.

Ich freue mich auf Ihren Besuch und Ihre Kontaktaufnahme.

Herzliche Grüße,
Dr. Elisabeth Pittschieler


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